Ziel: klar. Weg: steinig. | Vorbericht zur 1. DHB-Pokalrunde

Für den TV 05/07 Hüttenberg steht am Sonntagnachmittag (17:00 Uhr / Live auf www.sportdeutschland.tv) das erste Pflichtspiel der neuen Saison 2021/2022 im Rahmen der ersten DHB-Pokalrunde an. Die Mittelhessen treffen auf den Drittligisten HC Oppenweiler/Backnang, der in der vergangenen Saison um den Aufstieg kämpfte. Für den TVH ist die Zielsetzung zwar klar, doch der Weg könnte steinig werden.

„Wir werden alle Kräfte mobilisieren und unseren Einsatz und Wille vom Linden-Cup auf die Platte bringen müssen“, blickt TVH-Trainer Johannes Wohlrab auf die Partie. Ob der Zielsetzung, in die zweite Runde vorzustoßen, stehen die Vorzeichen für das Spiel nicht gut. „Es wird verdammt schwer“, zieht Wohlrab Fazit. Die TVH-Sieben geht mit einigen Fragezeichen in die Partie, doch der TVH-Trainer ist zuversichtlich, dass man mit einer gesunden Start-Sieben in die Partie gehen wird.

Wer wird fehlen?

Fraglich:

  • Hendrik Schreiber: nach Verletzung gegen die HSG Wetzlar im Linden-Cup
  • Joel Ribeiro: Knieprobleme
  • Ian Weber: Hüftprobleme nach Verletzung im Abschlusstraining — Wohlrab: „Kann hoffentlich eingesetzt werden.“
  • Phillip Opitz, Tristan Kirschner

Verletzt:

  • Niklas Theiß: Bizepssehne

Zweites DHB-Pokalspiel in der Gemeindehalle Oppenweiler

Ein Blick in die Geschichtsbücher präsentiert den Blau-Weiß-Roten eine Vergangenheit in der Spielstätte des Sonntagnachmittag: Vor über 30 Jahren, im Oktober 1988 trafen der TV Hüttenberg und der TV Oppenweiler, in dessen sportlicher Tradition der „HCOB“ steht, bereits einmal in der Gemeindehalle in Oppenweiler aufeinander. Damals konnten sich die Gastgeber mit 21:19 gegen unseren TVH durchsetzen, der im Jahr zuvor (1987/88) am Halbfinale des DHB-Pokals teilnahm.

Der DHB Pokal wird in diesem Jahr erneut im traditionellen Modus ausgetragen, das Turnierformat, wie es vor zwei Jahren angewandt wurde, wird nun wieder in zwei Runden ausgespielt. In Runde eins spielen in zwölf Partien Zweit- und Drittligisten aus, wer in Runde zwei vorrücken darf, in der die 18 Mannschaften aus der Liqui-Moly Handball-Bundesliga und die Finalisten des DHB-Amateurpokals warten.

„Eine richtig gute Truppe“

…wartet auf die Mittelhessen, wie Trainer Johannes Wohlrab findet. Mit einem breit gefächertem Kader und einem imposanten Felix Raff, der im rechten Rückraum mit einem starken Eins-gegen-Eins und gutem Wurf eine Gefahr für die blau-weiß-roten Abwehrreihen darstellen wird. Die Handballgemeinschaft gründete sich 2015 aus den Ortsvereinen Oppenweiler und Backnang und konnte sich seit ihrem Drittligaeinzug im Gründungsjahr bis in die Aufstiegsrunde um den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga vorkämpfen. Nur die VfL Eintracht Hagen konnte verhindern, dass der HCOB in dieser Spielzeit nicht als Ligakonkurrent für den TV Hüttenberg aufspielen wird.

Wohlrab summiert, dass man mit den Hüttenberger-Attributen in den Kampf ziehen wird. Die Mannschaft habe gezeigt, dass es möglich ist, wenn sie als Kollektiv auftreten. „Wenn wir das schaffen, dann bin ich optimistisch dass die Jungs das – mit welchem Kader auch – hinbekommen und das muss das Ziel sein.“

 

Foto: TVH-Teamfotografin Jenniver Röczey

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.