Positiven Trend fortsetzen

Der TV 05/07 Hüttenberg hat die Chance sich mit einem weiteren Punktgewinn in eine vorläufige Sicherheit vor den Abstiegsplätzen zu bringen, doch auch wenn man Punktet wäre man keinesfalls aus dem Schneider. Während die Hüttenberger in den letzten drei Spielen punkten konnten, blicken die „Tiger“ vom VfL Lübeck Schwartau auf ein auf und ab im Tabellenmittelfeld zurück. Am Freitagabend werden die Mittelhessen in der Rittal-Arena zeigen, ob sie ihre Hochform halten können. (Anpfiff: 19:00 Uhr / live und kostenlos auf handballdeutschland.tv) 

Die Blau-Weiß-Roten blicken vom 15. Tabellenplatz optimistisch nach oben, wo sich der VfL Lübeck-Schwartau mit 32:30 Zählern auf dem siebten Platz wiederfindet. Personell geschwächt muss der VfL sich besonders auf seine Schlüsselspieler verlassen. Der TVH geht hingegen endlich ausgeruht in die Partie. Nach zwei Englischen Wochen konnten sich die Mittelhessen nun eine Woche auf die Partie vorbereiten und die Zeit auch zur wichtigen Regeneration nutzen. Selbige Regeneration konnte der VfL jedoch ebenfalls genießen, nachdem sie am vergangenen Freitag mit 27:32 dem TSV Bayer Dormagen (Tabellenfünfter) unterlagen.

Wohlrab: immer 100 Prozent geben

Anders als Lübeck gehen die Mittelhessen ungeschwächt in das Match. „Über die Qualität des Kaders in Bad Schwartau müssen wir nicht reden“, merkt TVH-Trainer Johannes Wohlrab über die Kaderqualität der Gäste am Freitagabend. Den „positiven Trend aus unseren Heimspielen“ will der A-Lizenzinhaber fortsetzen „und zeigen, dass es schwer wird bei uns zu Punkten oder sogar beide Punkte zu entführen.“

Die Hüttenberger wollen mit breiter Brust in das Spiel gehen. „Natürlich wissen wir, dass wir rechnerisch noch lange nicht durch sind im Abstiegskampf. Nichtsdestotrotz wollen wir mit der Einstellung, die wir seit Dezember an den Tag legen in das Spiel gehen.“ Mit Blick auf das Spiel betont Wohlrab: „Wir sind fokussiert auf Schwartau und setzen uns intensiv mit der Mannschaft auseinander, gucken aber besonders auf unsere Stärken, nach unserem Matchplan und versuchen diesen mit allen Konsequenzen umzusetzen und das immer mit 100 Prozent.“ 

Auswärtsschwache Lübecker kommen mit Schweden-Achse

Die Saison des VfL war eine mit Höhen, aber auch mit Tiefen. Anfangs noch zum Favoritenkreis gezählt musste man sich schnell im Tabellenmittelfeld einrichten. Die größte Schwäche der Tiger scheint in fremden Hallen zu sein. Wenn die Lübecker in der Rittal Arena auflaufen werden sie lediglich vier Siege vorweisen können. Es wird Aufgabe und Leidenschaft der Blau-Weiß-Roten sein, diese Zahl zu halten. Das Angriffsspiel wird durch zwei Schweden diktiert. Während Julius Lindskog Andersson von Rückraum-Mitte nicht nur ungemein torgefährlich ist, bildet er zudem eine effektive Achse mit seinem Landsmann Carl Lindström am Kreis (100 Tore; Vergleich: Vit Reichl 102). Der Werfer mit den meisten Feldtoren kommt aus dem rechten Rückraum und ist mit seinen 21 Jahren und 115 Toren beinahe gleich auf mit unserem Ian Weber (114). 

„Sie haben auch immer ein wenig gestrauchelt und das zeigt, dass diese Liga unberechenbar ist“, blickt Wohlrab auf die Gegner.

Die Chance liegt im Torhüter

Das Hinspiel in der Hansehalle ließ die Hüttenberger lange chancenlos, erst in der Schlussphase konnte man nach starken Paraden von Dominik Plaue, der in der Partie mit 16 Minuten seinen Pendant Dennis Klockmann dominierte. Als Ursprung des Ausgleichs und Anker im Spiel wird auch im Rückrundenspiel am Freitagabend im Tor die Entscheidung über Erfolg und Misserfolg getroffen werden. 

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